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Professur ohne habilitation

Welche Voraussetzungen gibt es für eine Habilitation

Ich wäre für eine Professur nicht umgezogen. Mein Mann hat hier in Berlin einen Weinladen, und meine zwei Kinder waren gerade in der Pubertät, die verpflanzt man nicht einfach in eine andere Stadt In Deutschland und der Schweiz kann die Bezeichnung Professor unter bestimmten Umständen auch als Ehrentitel an Personen verliehen werden, die keine Professur bekleiden – beispielsweise an Künstler. Im Bundesland Baden-Württemberg kann die Bezeichnung Professor oder Professorin ohne Zusätze als nichtakademischer Ehrentitel an verdiente Bürger verliehen werden (siehe Professor (Ehrentitel in Baden-Württemberg)). In Österreich ist Professor auch ein Berufs- oder Ehrentitel und ein Amtstitel für ernannte Lehrer an höheren Schulen. Dann ist eine Einstellung auch ohne Promotion möglich. Dies ist aber eher die Ausnahme. Durch diese Regelungen soll sichergestellt werden, dass der FH-Professor auch wirklich in der Lage ist, seine Studenten auf die Industrie vorzubereiten. Eine Habilitation hat dabei keine Bedeutung Professor ist in der Regel die Amts- und Berufsbezeichnung oder der akademische Titel des Inhabers einer Professur. Anders als etwa beim Doktorgrad handelt es sich nicht um einen akademischen Grad. Einstellungsvoraussetzung ist in der Regel eine herausragende Promotion. Grundsätzlich soll (in einigen Bundesländern: darf) die Beschäftigung vor der Promotion und als Postdoc zusammen nicht mehr als sechs, in der Medizin nicht mehr als neun Jahre betragen haben, wobei sich die Regelungen in den Bundesländern unterscheiden.

Habilitation: Es geht auch ohne Prof

In Deutschland ist seit der Novelle des Hochschulrahmengesetzes 2002 die Habilitation im Unterschied zu früher nicht mehr die einzige Qualifikation für den Beruf des Hochschullehrers an wissenschaftlichen Hochschulen. Die Einstellungsvoraussetzungen für Professoren sind vielmehr an wissenschaftlichen Hochschulen „zusätzliche wissenschaftliche Leistungen“, die in verschiedenen institutionellen Rahmen – einer Habilitation, einer Juniorprofessur, Wissenschaftlichen Mitarbeiterstellen u. Ä. – erbracht werden können; für künstlerische und Fachhochschulen gelten entsprechende Anforderungen (vgl. die jeweiligen Hochschulgesetze der Länder). (1) Die Kandidatin/der Kandidat kann ihr/sein Habilitationsgesuch jederzeit ohne Angabe von Gründen durch eine schriftliche Erklärung zurücknehmen. (2) Ist die Rücknahme des Habilitationsgesuches nach Zulassung zur Habilitation (§ 7) erfolgt, so gilt das Verfahren als ohne Erfolg beendet Stiftungsprofessoren werden auf einen Lehrstuhl berufen, der nicht oder nicht ausschließlich aus dem Grundhaushalt einer Hochschule finanziert wird, sondern ganz oder teilweise von einem Drittmittelgeber getragen wird. Solche Professuren können von Stiftungen, Institutionen (z. B. Kirchen oder Gewerkschaften) oder Unternehmen gestiftet werden. Da die außerplanmäßige Professur korporationsrechtlich auf der Privatdozentur aufbaut, fällt die Professur - und damit das Recht, den Titel außerplanmäßiger Professorzu führen - ohne weiteres fort, wenn Gründe vorliegen, die zum Erlöschen der venia legendi führen

Ratgeber: Professur - academic

  1. In der DDR wurde gemäß Promotionsordnung vom 21. Januar 1969 die Promotion B anstelle der früheren Habilitation erlangt, wofür die Einreichung einer Dissertation B erforderlich war. Mit der Promotion B war jedoch kein Erwerb einer Lehrbefähigung verbunden wie bei der Habilitation; diese musste in einem eigenständigen Verfahren zur Erlangung der „facultas docendi“ erworben werden, das im Allgemeinen vorher abgewickelt wurde. Dagegen galt die Lehrbefugnis „venia legendi“ mit der Berufung zum Hochschullehrer (Hochschuldozent oder Professor) als erteilt und musste nicht besonders beantragt werden.
  2. Der mit dem Juniorprofessor vergleichbare Assistant professor in den USA und Ricercatore in Italien ist dagegen in der Regel mit Tenure Track ausgestattet, das heißt mit der Möglichkeit, am Ende seines befristeten Vertrages bevorzugt (also unter Ausschluss von Gegenkandidaten) eine unbefristete (tenured) Anschlussstelle auf der nächsthöheren Ebene (Associate Professor bzw. Professore Associato) zu erhalten. Als Lecturer in Großbritannien, als Maître de conférences oder Chargé de recherche in Frankreich, sowie als Richter oder Staatsanwalt in Deutschland wird man sogar bereits nach einer ein- bis fünfjährigen Probezeit, die fast immer bestanden wird, unbefristet angestellt bzw. auf Lebenszeit verbeamtet. Die lange berufliche Unsicherheit bis nach dem 40. Lebensjahr wird als ein Grund dafür angesehen, dass Frauen an deutschen Hochschulen weiterhin unterrepräsentiert sind, und macht nicht nur für Frauen mit Kinderwunsch eine Hochschulkarriere schwierig. Diese Berufsunsicherheit verstößt gegen die Prinzipien einer familienfreundlichen Personalpolitik, da sie eine Familiengründung erschwert, verzögert oder sogar verhindert, und Mütter besonders hart trifft.[40][41] Die Einführung der Juniorprofessur hat das entscheidende Problem der enormen und langanhaltenden Unsicherheit, die mit einer akademischen Laufbahn in Deutschland verbunden ist, nicht behoben.[14][42][43]
  3. W3-Professur (ohne Leitungsfunktion) für Hämatopathologie zu besetzen. Gesucht wird eine Persönlichkeit mit nationaler und internationaler wissenschaftlicher Reputation auf dem Gebiet der Hämatopathologie. In der Forschung liegt der Schwerpunkt des Instituts für Pathologie auf dem Gebiet der Molekularen Onkologie. Methodisch sehr brei
  4. destens auf Master- oder Diplomniveau. Statt wissenschaftlichen Leistungen wie Publikationen müssen künstlerische Leistungen nachgewiesen werden. Die Habilitationsschrift wird durch einen kürzeren schriftlichen Beitrag ersetzt. Auch in künstlerischen Fächern gilt für habilitierte Hochschullehrer die Bezeichnung Privatdozent.
  5. Als Juniorprofessor frühzeitig einen Einblick in die Arbeit des Professors gewinnen. Ursprünglich eingeführt um die Habilitation zu ersetzen, ist sie in vielen Fächern eher zur attraktiven Alternative geworden.
  6. Das deutsche Bundesland Niedersachsen hat 2008 die Niedersachsen-Professur 65+ gemeinsam mit der Volkswagen-Stiftung eingerichtet, um exzellente Forscher nach Erreichung des Pensionierungsalters weiterbeschäftigen zu können.[12] Die Lehrverpflichtung beträgt hier nur bis zu 2 Stunden pro Semesterwoche. Die Professur ist befristet auf bis zu drei Jahre, eine Verlängerung auf bis zu fünf Jahre ist möglich. Die Förderung beträgt insgesamt bis zu 0,4 Mio. Euro, pro Jahr bis zu 80.000 Euro.[13] Durch die Einbeziehung der Volkswagen-Stiftung sind auch Merkmale einer Stiftungsprofessur erfüllt.

HabilitationsgesuchBearbeiten Quelltext bearbeiten

Erfahrene Postdoktoranden können dann über eine Habilitation (siehe unten), über eine Juniorprofessur oder mit dem Nachweis weiterer wissenschaftlicher Leistungen - etwa durch eine Leitungsfunktion in einer Nachwuchsgruppe oder in der Industrie - die Voraussetzung zur Berufung auf eine Professur erreichen In Hessen ist seit dem 10. Dezember 2015 die Neuverleihung der Dienstbezeichnung Juniorprofessur zugunsten einer modifizierten Version und Bezeichnung, der Qualifikationsprofessur (§ 64 HHG), aufgegeben worden. Der Titel wird im Gesetz nicht spezifiziert. Der damalige Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Peter Gaehtgens, forderte am Tag des Urteils auf, ein „reduziertes Rahmengesetz“ nicht durch eine „übermäßige Regelungsdichte“ auf Länderebene auszufüllen; man habe bereits einen „Flickenteppich von unterschiedlichen Regelungen“.[24] Auch der Generalsekretär des Wissenschaftsrates, Wedig von Heyden, forderte bundesweite Bestimmungen. Die Landeshochschulgesetze unterscheiden sich jedoch weiterhin in vielen Punkten (s. u.),[25] und nach der Föderalismusreform vom 1. September 2006 wurde sogar eine Abschaffung des Hochschulrahmengesetzes im Jahr 2008 geplant,[26] da die Rahmengesetzgebung des Bundes (früher Art. 75 GG) entfallen ist und Bildungspolitik weitgehend Ländersache geworden ist. Diese Abschaffung wurde jedoch zunächst auf 2009 verschoben und dann auch in jenem Jahr nicht durchgeführt, so dass es das Hochschulrahmengesetz immer noch gibt (Stand November 2015). In technischen Fächern liegt er bei nur einigen Prozent – und dies trotz Förderung mit speziellen Programmen (z. B. Hertha-Firnberg- und Else-Richter-Stellen in Österreich und ähnlicher Programme in Deutschland). Im Durchschnitt der OECD beträgt die Quote nur 5,8 %.[36]

Wie wird man Professor? Einfach erklärt FOCUS

  1. Als Eltern zu promovieren ist ein besonderes Wagnis. Vor allem Mütter werden hier auf eine harte Probe gestellt, wie Studien belegen. Wie die Promotion mit Kind dennoch gelingen kann.
  2. In Deutschland stieg die Zahl der Habilitationen seit 1985 stetig an[20] und erreichte im Jahr 2002 mit 2302 Verfahren ihren bisherigen Höchststand. Seit 2003 sinkt die Zahl der Habilitationsverfahren wieder auf zuletzt 1.646 im Jahr 2012. Der Rückgang der Habilitationsverfahren dürfte zum Teil auch auf die Einführung der Juniorprofessur zurückzuführen sein. Der Frauenanteil bei den Habilitationen ist von 18,4 % im Jahr 2000 auf 30,4 % im Jahr 2016 gestiegen. Von den insgesamt 1581 Wissenschaftlern, die sich 2016 in Deutschland habilitierten, sind 481 weiblich. Die meisten Habilitationen (802) gab es 2016 in der Humanmedizin und den Gesundheitswissenschaften. In dieser Fächergruppe lag der Frauenanteil mit 26 % (206 Habilitationen) deutlich unter dem Durchschnitt. Den höchsten Frauenanteil verzeichneten die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit 42 %. 194 Habilitationen wurden von ausländischen Wissenschaftlern abgeschlossen. Auch hier betrafen die meisten (73) die Humanmedizin und die Gesundheitswissenschaften. Der Anteil der Habilitationen ausländischer Wissenschaftler stieg in einem Jahr von 10 % auf 12 % an.[21]
  3. Zur Konstruktion der wissenschaftlichen Persönlichkeit auf dem Weg zur Professur. UVK, Konstanz 2001, ISBN 3-89669-809-5. Jochen Fröhlich: Die Habilitation in Frankreich. Universität Karlsruhe: Froehlich_HDR_2005.pdf; Hiltrud Häntzschel: Zur Geschichte der Habilitation von Frauen in Deutschland

rimentierfreude werden gefördert,ohne dass die klinische Arbeit auf geringem Niveau ver-kümmert. Schlüsselworte: Habilitation, Junior-Professur, wissenschaftliche Laufbahn, Klinische Medizin, Allgemeinmedizin wicklung des Faches, sondern aus-schließlich der eigenen beruflichen Qualifikation diene (4, 17). Die Ablehnung der Habilitation is Habilitation als traditionelle Voraussetzung für die Beru-fung betrachtet. Fast alle ehemaligen Juniorprofessorin-nen und -professoren der CAU haben sich nicht habili-tiert. Dies gilt für 36 von 39 Personen, die mittlerweile eine W2- bzw. W3-Professur innehaben und für 123 von 14, die nicht auf eine Professur berufen wurden Professur (von lateinisch profiteri in der Bedeutung sich öffentlich als Lehrer zu erkennen geben) bezeichnet im deutschen Sprachraum primär eine Funktion im Lehrkörper einer Hochschule.. Professor oder Professorin ist in der Regel die Amts-und Berufsbezeichnung oder der akademische Titel des Inhabers einer Professur. Anders als etwa beim Doktorgrad handelt es sich nicht um einen.

Habilitation - Wikipedi

Professur (von lateinisch profiteri ‚bekennen‘ in der Bedeutung „sich öffentlich als Lehrer zu erkennen geben“) bezeichnet im deutschen Sprachraum primär eine Funktion im Lehrkörper einer Hochschule. Es wird geforscht, was bezahlt wird. Ohne Drittmittel wird man in fast allen Fächern nicht erfolgreich sein können. Grundsätzlich glaubt der Geschäftsführer des Deutschen Hochschulverbandes, dass in den nächsten Jahren noch einiges in Bewegung kommt. Die Unsicherheit, das Ziel Professur zu erreichen, macht den Beruf nicht attraktiv Die ersten Seniorprofessuren Deutschlands wurden wohl an Universitäten Bayerns vergeben, so z. B. 2006 an der Ludwig-Maximilians-Universität München.[10][11] Bei diesem in Bayern realisierten Modell ist eine Ernennung schon in den letzten Jahren vor Eintritt des gesetzlichen Altersruhestandes möglich, womit sich die Seniorprofessoren ausschließlich der Forschung widmen können. Mögliche vorzeitig berufene jüngere Nachfolger übernehmen dann sämtliche mit dem Amt verbundenen Aufgaben (Lehre, universitäre Selbstverwaltung u. a.). Das Land Baden-Württemberg hat 2007 eine Juniordozentur eingeführt. Sie entspricht im Wesentlichen der Juniorprofessur, legt den Fokus allerdings auf die Lehre.

Kumulative HabilitationBearbeiten Quelltext bearbeiten

Mit der Habilitation kann man als Privatdozent arbeiten und sich nach mehrjähriger Erfahrung auf eine Professur bewerben, erklärt Rückert. Fachwissen und Netzwerk entscheiden Dabei ist nicht. Die Habilitation wird in den Geisteswissenschaften maßgebliche Voraussetzung für die Berufung auf eine W 2/W 3-Professur bleiben, in den Sozial- und Naturwissenschaften könnten sich andere Qualifikationsformen durchsetzen. In den Geisteswissenschaften ist die Vorlage eines zweiten, umfangreichen Buches zu einem Themengebiet, das sich.

Der Weg zur Professur - Deutscher Hochschulverban

In Deutschland ist die Bezeichnung „Professor“ in § 132a Abs. 1 Nr. 1 StGB gegen Missbrauch geschützt. Wer unbefugt diese Amtsbezeichnung führt, macht sich danach strafbar und kann mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft werden. Dabei schützt die Vorschrift ausdrücklich auch ausländische Dienstbezeichnungen. Bewerberinnen und Bewerber auf eine Tenure Track-Professur, die in Tübingen promoviert haben, sollen nach der Promotion die Universität gewechselt haben oder mindestens zwei Jahre außerhalb der Universität Tübingen wissenschaftlich tätig gewesen sein. Eine erfolgte Habilitation ist ein Ausschlussgrund für eine erfolgreiche Bewerbung An der Professur Wirtschaftsinformatik - Geschäftsprozess- und Informationsmanagement wird eine PostDoc-Stelle zum nächstmöglichen Zeitpunkt angeboten. Besteht beiderseits Einvernehmen über ein Habilitationsvorhaben, kann eine Umwandlung in ein Dienstverhältnis als Akademische/r Assistent/in erfolgen Ohne formelle Verleihung führen Lehrkräfte an höheren Schulen in Österreich die Bezeichnung Professor. Die Regel geht auf eine 1866 publizierte Entschließung von Kaiser Franz Joseph I. zurück.[21] Bis 2006 war die Bezeichnung „Professor“ formell den pragmatisierten Lehrern an allgemein- und berufsbildenden höheren Schulen der Entlohnungsgruppen LPH (vormals LPA) und L1 vorbehalten,[21] tatsächlich wurde im schulischen Alltag aber sämtliches Lehrpersonal so angesprochen. Manche L1- und LPA/LPH-Professoren sind auch Universitäten zugewiesen worden. Seit 2006 steht „Professor“ als Verwendungsbezeichnung auch den nichtbeamteten Lehrern („Vertragslehrern“) der Entlohnungsgruppen L1 und LPA (seit 2008 l ph) zu.[22]

Was macht ein Honorarprofessor? Und welche Voraussetzungen sind zu erfüllen, um Honorarprofessor zu werden? Ein kurzer Überblick. Mit einer Habilitation weisen WissenschaftlerInnen ihre Lehrbefähigung nach und können sich um eine Professur an Hochschulen bewerben. JuniorprofessorInnen gehören bereits zur Gruppe der Hochschullehrer, wenn auch auf Zeit, während das bei Habilitanden noch nicht der Fall ist Habilitationsordnung, S. 4 (3) 1Der Vorsitzende bzw. die Vorsitzende des Habilitationsausschusses prüft die eingereichten Unterlagen. 2Bei Unvollständigkeit setzt er dem Bewerber oder der Bewerberin eine angemessene Frist zur Vervollständigung. 3Lässt der Bewerber oder die Bewerberin diese Frist aus Gründen, die er oder sie zu vertreten hat, verstreichen, so weist der Habilitationsausschus Wie ein Student zum Professor wird, ist gar nicht leicht zu erklären. Eine geregelte Ausbildung gibt es nicht. Professor ist kein Beruf, den man einfach lernen kann. Der Weg zum Ziel sieht für jeden anders aus. Wer es geschafft hat, hat einen Beruf mit Prestige, interessante Arbeitsbedingungen und täglich Kontakt mit jungen und motivierten Menschen Das Forschungsthema will wohl gewählt sein. Neben strategischen Überlegungen sollten auch fachliche Debatten und Hochschulstrategien berücksichtigt werden. Wie findet man das richtige Forschungsthema?

Der Weg zur Professur ohne Doktortitel oder Habilitation ist möglich, aber nicht unbedingt vorgesehen. Wann die Professur ohne Erwerb weiterführender akademischer Grade dennoch gelingen kann lesen Sie hier In jüngerer Zeit haben viele deutsche Universitäten das Habilitationsverfahren stärker formalisiert und unter anderem die Notwendigkeit der Betreuung durch ein bereits habilitiertes Mitglied der Fakultät eingeführt. Bemerkung: Die Bezeichnungen Lecturer, Senior Lecturer und Reader usw. werden in Großbritannien (sowie Australien, Neuseeland) für gewöhnlich nicht vor dem Namen des Trägers genannt, sondern als gesonderte Bezeichnung zusammen mit dem Fach ausgewiesen. Zum Beispiel als „Dr. Wendy Weasel, Lecturer in English Literature“. Der „Reader“ wurde in Australien und Neuseeland weitgehend durch „Associate Professor“ (Abk. A/Prof) ersetzt.

UmhabilitationBearbeiten Quelltext bearbeiten

Die Amtsbezeichnung der Juniorprofessoren ist recht uneinheitlich. Sie lautet „Professor“ in Bayern, Berlin,[6] Brandenburg, Bremen, Hamburg[7], Niedersachsen[8] und Thüringen (in Thüringen mit der Maßgabe eines geeigneten Hinweises auf den Status als Juniorprofessor). Sie lautet „Juniorprofessor“ in Baden-Württemberg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein, in den beiden zuerst genannten Bundesländern allerdings nur für Angestellte, nicht für Beamte. In den anderen Fällen sehen die Landeshochschulgesetze keine einheitliche Regelung vor: Dort ist die Situation also je nach Universität verschieden. In den Ernennungsurkunden steht häufig „Professor als Juniorprofessor“. Beim abgekürzten Titel wird ein breites Spektrum beobachtet: Prof., jr.-Prof., jun.-Prof., Jun.-Prof., Junior-Prof., Juniorprof., J.-Prof., JProf., JP, nur Dr. Gemäß § 73 Abs. 1 LHG sowie § 18 Abs. 2, Satz 3 der Grundordnung der Universität Greifswald kann der Senat Privatdozenten oder Privatdozentinnen, die eine erfolgreiche Tätigkeit an der Universität ausgeübt und durch hervorragende wissenschaftliche Leistungen in Forschung und Lehre ihr Fachgebiet gefördert haben, das Recht zusprechen, den Titel einer außerplanmäßigen Professorin. Was treibt jemanden dazu Doktor oder gar Professor zu werden? Verlocken das Geld oder die Wissenschaft diesen akademischen Weg einzuschlagen? CampusTV ist di..

Ein Titel ohne Anstellung: Außerplanmäßige ProfessorenAufbau / Abschlüsse | Alles rund ums Chemiestudium

Die Frauenquote ist jedoch regional sehr verschieden und hängt stark vom Fachgebiet ab. In Studienrichtungen wie z. B. Theologie, Soziologie, Architektur und Medizin reicht der Anteil der Frauen an den Hochschullehrern der höheren Ränge etwa an ein Viertel heran, während er unter den Assistenten auch höher liegt. In der bundesdeutschen Ethnologie liegt der Frauenanteil an den Professuren mit 29 % besonders hoch (2008). Habilitation o. der der Habilitation vergleichbare wissenschaftliche Leistungen), sowie mehrjährige Erfahrung in Krankenversorgung, Forschung und Lehre. Die Professur ist zunächst für 5 Jahre zu besetzen; eine Entfristung ist bei Erreichung der zu vereinbarenden Zielkriterien ohne erneute Ausschreibung vorgesehen Privatdozenten kann nach einer mehrjährigen (in Baden-Württemberg mindestens zweijährigen, in Bayern sechsjährigen, in Berlin vierjährigen, in Nordrhein-Westfalen fünfjährigen) Tätigkeit in Forschung und Lehre die Berechtigung zur Führung des Titels „apl. Prof.“ von der Universität mit Zustimmung der für Hochschulen zuständigen Ministerien oder Senatsverwaltungen erteilt werden. An einigen Fakultäten wird die Verleihung der Bezeichnung auch nicht mehr an einen bestimmten Zeitraum, sondern vielmehr die Erfüllung bestimmter wissenschaftlicher Kriterien (insbesondere die Zahl hochwertiger wissenschaftlicher Publikationen nach Erlangung der Habilitation) geknüpft. An Kunsthochschulen kann berufen werden, wer eine besonders herausragende künstlerische Qualifikation besitzt und darüber hinaus ein bedeutendes künstlerisches Lebenswerk vorweisen kann. An Pädagogischen Hochschulen sind neben der Promotion zusätzlich die Befähigung zum entsprechenden Lehramt durch das erfolgreich abgeschlossene Referendariat nachzuweisen. Bei Erreichen der Altersgrenze für die Berufstätigkeit werden Professoren heute in der Regel pensioniert und nicht mehr emeritiert, was im Gegensatz zur Pensionierung lediglich die Freistellung von Lehrverpflichtungen bedeutete. Die Besoldung eines emeritierten Professors wurde nur wenig gekürzt. Diese Professoren wurden bei einer ordnungsgemäßen „Emeritierung“ als emeritierte Professoren oder Emeriti (Singular: Emeritus oder als weibliche Form Emerita) bezeichnet und blieben ihrer Hochschule oft eng verbunden (etwa durch weitere Forschungs- und Lehraktivitäten). Die Emeritierung ist heute faktisch nicht mehr möglich, da sie in den meisten Bundesländern gesetzlich nur erlaubt ist, wenn eine Erstberufung vor 1975 stattgefunden hat. Amtsinhaber, auf die diese Voraussetzung zutrifft, gibt es aber nur noch vereinzelt. Seniorprofessuren sind hierfür ein neuer Ansatz, die Kompetenz hervorragender Wissenschaftler den Hochschulen zu erhalten. Sie arbeiten meist in Form eines mit ihrer Hochschule ausgehandelten Lehrauftrags in Institut oder Fakultät weiter.

Juniorprofessur - Wikipedi

Im Folgenden sind typische Werdegänge zur Erlangung einer ordentlichen Hochschulprofessur aufgelistet. Die einzelnen Beispiele stehen dabei exemplarisch für ein bestimmtes Fachgebiet, d. h., sie können jeweils auch auf andere Fachgebiete bezogen werden. „Im neuen Lehrerdienstrecht, das nur noch Vertragslehrer vorsieht, ist der Professor als einheitliche Verwendungsbezeichnung für alle neu eintretenden Pädagogen vorgesehen.“ Die Jungen Grünen forderten mit einer Petition an den Nationalrat die Abschaffung von Titeln an den Schulen: „Die Titelgeilheit hierzulande beruht auf verkrusteten Traditionen, die auf Gehorsam und Disziplin abzielen.“ Es brauche jedoch „demokratische und solidarische Verhältnisse“ und das Begegnen auf Augenhöhe, so die damalige Bundessprecherin Flora Petrik.[23] Wer habilitiert oder durch eine gleichwertige Qualifikation (Österreich: gleichzuhaltende Qualifikation) an einer Universität zum Privatdozenten bzw. Hochschuldozenten ernannt worden ist, kann in der Regel auch an einer anderen Universität zum Privatdozenten ernannt werden, wobei die dortige Venia Legendi auf der Basis eines verkürzten Verfahrens, der Umhabilitation, erworben wird. Die Qualifikation als habilitierter Doktor an sich bleibt erhalten, auch wenn man die bisherige Universität verlässt. Lediglich die Zulassung zur Lehre an einer anderen Universität muss neu erworben werden. Ähnliches gilt für die Erweiterung der Habilitation auf ein angrenzendes Fachgebiet. In diesem Fall genügt in der Regel die Vorlage einschlägiger Publikationen und ein Probevortrag, um die Lehrbefähigung auch auf dem neuen Fachgebiet nachzuweisen. Auch dieser Vorgang wird oft als Umhabilitation bezeichnet. W3-Professur für konservative urologische Onkologie (ohne Leitungsfunktion) unbefristet (auf Lebenszeit) zu besetzen. Die Ausschreibung richtet sich an international ausgewiesene Wissenschaftler/innen, deren wissenschaftlicher und klinischer Schwerpunkt auf dem Gebiet der konservativen urologischen Onkologie liegt

Frauen sind unter den Professoren an den Hochschulen des deutschen Sprachraums stark unterdurchschnittlich vertreten, obwohl Studentinnen bereits seit einiger Zeit an den meisten Hochschulen im deutschsprachigen Raum mehr als die Hälfte der Studierenden ausmachen. Frauenquote an Universitäten und Hochschulen: Bereits zwischen 1969 und 1974 führten einige deutsche Bundesländer eine „Assistenzprofessur“ ein. Sie ging auf Forderungen der damaligen Bundesassistentenkonferenz zurück („Kreuznacher Hochschulkonzept“) und verfolgte ähnliche Ziele wie die Juniorprofessur, wurde aber durch das erste Hochschulrahmengesetz 1976 wieder abgeschafft. Sie war bei Professoren auf Ablehnung gestoßen und wurde von Angehörigen des akademischen Mittelbaus als den potentiellen Anwärtern auf diese Stelle kritisiert, weil sie befristet war und nicht in ein Dienstverhältnis auf Lebenszeit münden konnte. In der Vorbereitungsphase der Juniorprofessur (die Wortschöpfung stammt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung) wurde mitunter auch der Ausdruck Assistenzprofessur benutzt (von der Max-Planck-Gesellschaft), ebenso wie Qualifikationsprofessur (von der Deutschen Forschungsgemeinschaft) und Nachwuchsprofessur (vom Wissenschaftsrat). Die Schweiz und Österreich hatten bereits einige Jahre vor 2002 die Assistenzprofessur eingeführt. Die Assistenzprofessur in der Schweiz ist mit der Juniorprofessur jedoch nur eingeschränkt vergleichbar: so besteht die Voraussetzung für die Erlangung einer Assistenzprofessur an der Universität Zürich in einer Habilitation oder einer gleichwertigen wissenschaftlichen Qualifikation. In Österreich wurde die Assistenzprofessur 2002 durch die Vertragsprofessur ersetzt und 2009 parallel dazu wieder geschaffen.[17] In den ersten vier Jahren, seit das Rahmengesetz gilt, wurden in Deutschland knapp 1000 Juniorprofessuren an 65 von 97 Universitäten ausgeschrieben, die meisten gleich zu Beginn der Anschubförderung[27] durch Bund und Länder: 190 im ersten Quartal 2002 und jeweils etwa 90 im zweiten und dritten Quartal 2002. Danach oszillierte die Zahl zwischen 40 und 60 pro Quartal bis zum Ende der Förderung am 31. Dezember 2004.[28] Anfang 2005 fiel die Zahl der Ausschreibungen noch einmal mit 30 pro Quartal auf ein Niveau ab, das zwar ausreichte, die Zahl der Juniorprofessuren konstant zu halten, nicht aber, um ihre Zahl weiter zu erhöhen. Ende 2007 waren deutschlandweit 802 Juniorprofessuren besetzt; das entsprach 3,4 % aller Professorenstellen an deutschen Universitäten (ohne Fachhochschulen).[29] Ende 2009 stieg die Zahl der Juniorprofessuren auf 994, was 4,1 % aller Professorenstellen an den Universitäten (ohne Fachhochschulen) entsprach,[30] Ende 2013 auf 1597 Juniorprofessuren. Das ursprüngliche BMBF-Ziel von 6000 Juniorprofessuren bis 2010 wurde damit klar verfehlt und bereits nach dem Regierungswechsel im Herbst 2005 vom BMBF als „obsolet“ bezeichnet. Die Zahl der Habilitationen übersteigt die der neu angetretenen Juniorprofessuren bei Weitem, allerdings mit sinkender Tendenz: die Habilitationen pro Jahr gipfelten auf 2302 im Jahr 2002 und sind seitdem in etwa linear auf 1567 im Jahr 2013 gesunken.[31] Diese Probleme verdeutlichen mögliche Widersprüche der Beamtung auf Zeit, da das Beamtentum eigentlich seit seinem Ursprung als Dienstverhältnis auf Lebenszeit konzipiert ist; vergleiche die von Art. 33 Abs. 5 GG geschützten hergebrachten Grundsätze des Berufsbeamtentums. Darüber hinaus ist bei einem Dienstverhältnis auf Zeit die von Art. 5 Abs. 3 GG geschützte Wissenschaftsfreiheit gefährdet: Ein Wissenschaftler beschränkt diese möglicherweise von selbst, um seine Übernahme in ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit nicht zu gefährden, da er der Meinung seiner evaluierenden Kollegen unterworfen ist. In Bezug auf die neuerdings praktizierten Erstberufungen auf Zeit von Wissenschaftlern, die bereits über die Qualifikation zu einer Lebenszeitprofessur verfügen (bestandene Zwischenprüfung in einer Juniorprofessur, Habilitation oder habilitationsäquivalente Leistungen), wird eingeschätzt, dass es nur eine Frage der Zeit sein dürfte, bis das erste Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht über die Zulässigkeit anhängig gemacht wird, sei es durch Vorlage eines Verwaltungsgerichts, sei es aufgrund einer Verfassungsbeschwerde gestützt auf Art. 33 Abs. 5 GG und womöglich auch Art. 5 Abs. 3 GG.[55] Es wird spekuliert, ob diese Einschätzung auch auf Juniorprofessuren übertragbar ist. Normalerweise sind W2- und W3-Professuren unbefristet und mit dem Beamtenstatus auf Lebenszeit verbunden, aber es gibt auch befristete Professuren sowie Professuren im Angestelltenverhältnis, letztere zum Beispiel an privaten Hochschulen oder bei fehlenden Voraussetzungen für die Verbeamtung an staatlichen Hochschulen. Bei Erstberufungen, d. h., wenn der Kandidat zuvor noch keine Professur bekleidet hat, ist daneben eine mehrjährige Probezeit üblich, bevor die Stelle auch formal „entfristet“ wird. Die Amtsbezeichnung Professor allein ist daher kein sicheres Indiz für eine Daueranstellung. Die Besoldung unterscheidet sich zwischen den Bundesländern und dem Bund. Die gleiche Besoldungsgruppe führt also je nach Dienstherr nicht zwingend zu gleichen Bezügen.

An vielen Hochschulen gibt es Gleichstellungsbeauftragte (früher: „Frauenbeauftragte“) und auch spezielle, gesetzlich vorgeschriebene Regelungen für Berufungsverfahren, die Bewerberinnen bei gleicher Eignung den Vorrang geben. An der Ruhr-Universität Bochum lautet z. B. ein Passus: arbeiten und sich auf ihre Habilitation vorbereiten. Dabei sind sie in den meis-ten Fällen befristet angestellt. Allerdings haben sich in den vergangenen Jahren alternative Wege zur Professur entwickelt. So sind inzwischen auch Juniorprofessur und Postdoc-Programme gute Möglich-keiten, auch ohne Habilitation eine Pro-fessorenstelle zu bekommen

Juniorprofessoren werden zunächst für drei oder vier Jahre gemäß der Besoldungsgruppe W1 verbeamtet oder seltener angestellt.[1] In Ausnahmefällen kann ein Sonderzuschlag von bis zu 10 % ausgehandelt werden. An Universitäten und gleichgestellten Hochschulen war die Habilitation in Deutschland bis Ende des 20. Jahrhunderts in den meisten Fächern (außer Ingenieurwissenschaften und künstlerischen Fächern) Regelvoraussetzung für die Berufung zur Professur, wobei gleichwertige wissenschaftliche Leistungen de jure ebenso als Qualifikation anerkannt waren. Mit der in Anlehnung an angelsächsische Bildungssysteme seit 2002 in Deutschland geschaffenen Juniorprofessur/Juniordozentur ist die Möglichkeit, ohne Habilitation zum Professor an einer Universität berufen zu werden, erweitert worden. Dieser Qualifikationsweg konkurriert mit der Habilitation, sodass diese künftig an Bedeutung verlieren könnte. Faktisch spielt sie heute in vielen Fächern nach wie vor eine wichtige Rolle, weshalb nicht wenige Juniorprofessoren dort auch eine Habilitation anstreben, in anderen dagegen kaum noch. Um ihre Karrierechancen zu verbessern, streben immerhin ein bis zwei Drittel der Juniorprofessoren sicherheitshalber zusätzlich eine Habilitation an, obwohl nach der Absicht des Gesetzgebers die Wahrnehmung einer Juniorprofessur die Anfertigung einer Habilitationsschrift eigentlich erübrigen sollte.[14][15] Normalerweise wird die Habilitation allerdings im Rahmen eines Dienstverhältnisses als Akademischer Rat auf Zeit (A 13) oder eines Angestelltenverhältnisses als Wissenschaftlicher Mitarbeiter (TVöD/TV-L 13, das zwischen 2005 und 2010 BAT II a abgelöst hat) angefertigt.[16] Es kommt auch vor, dass zügig habilitierte Privatdozenten oder fast fertige Habilitanden sich während der Suche nach einer W2- oder W3-Professur übergangsweise erfolgreich auf eine Juniorprofessur bewerben. Die Juniorprofessur gibt Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit, ohne Habilitation die Aufgaben eines Professors in Forschung und Lehre wahrzunehmen und sich für eine Professur zu qualifizieren. Der entscheidende Unterschied zur klassischen Laufbahn ist: Man arbeitet bereits früh selbstständig und eigenverantwortlich und darf. In job advertisements for professorships though, usually either habilitation or work experience equivalent to habilitation is requested. www.jga.uni-jena.de Rechtlich ist es möglich, dass man durch eine Juniorprofessur oder Nachwuchsgruppenleitung die Berufungsvoraussetzungen für eine Professur erwirbt - ohne Habilitation und ohne eine.

Professur (W3 ohne Leitungsfunktion) für Genomische Mikrobiologie und Immunität Die Professur soll eng mit dem West German Genome Center, dem Biologisch Medizinischen Forschungszentrum, den medizinisch-theoretischen Instituten die Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen werden ebenfalls vorausgesetzt F&L 5/2007 Im Rahmen von Ausschreibungen ist häufig zu lesen, dass Bewerbungsvoraussetzung eine Habilitation oder habilitationsäquivalente Leistung im ausgeschriebenen Fach ist. Allgemeingültige einheitliche Regelungen, was unter einer derartigen vergleichbaren Leistung zu verstehen ist, gibt es jedoch nicht. Es ist Sache der jeweiligen Hochschule, hier spezifische Regelungen vorzuhalten. Diese finden sich zumeist in Habilitationsordnungen und können je nach den Usancen in dem jeweiligen Fach divergieren. Bei einer habilitationsäquivalenten Leistung muss es sich jedoch immer um eine einer Habilitationsschrift gleichwertige Leistung handeln. Diese kann z.B. bei mehreren veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeiten vorliegen, die zusammen einer Habilitationsschrift gleichwertig sind (kumulative Habilitation). Ausgeschlossen wird jedoch zumeist die Dissertation. Hinsichtlich der Anzahl werden je nach Fach zwischen drei und sieben Publikationen gefordert. In jedem Fall muss es sich um herausragende Veröffentlichungen handeln. Teilweise wird gefordert, dass der Zeitpunkt der Publikationen in der Regel nicht länger als fünf Jahre zurückliegen soll. Als Habilitationsschrift kann auch eine wissenschaftliche Arbeit gelten, die der Bewerber als Mitglied einer Forschergruppe unter wesentlicher eigener Beteiligung hervorgebracht hat. In diesem Fall werden zumeist weitere Anforderungen gestellt. So sind z.B. die verfassten Teile als solche zu kennzeichnen. Juliane Koch

W3-Professur (ohne Leitungsfunktion) für Stochastik Anrede Titel Name Vorname Straße/Hausnummer PLZ/Ort Land E-Mail Telefon Habilitation: Universität/Ort Thema der Habilitationsschrift Lehrbefugnis im Fach Jahr der Habilitation: Auszeichnungen - Ehrungen, Stipendien, Preise Elisabeth Boedeker, Maria Meyer-Plath: 50 Jahre Habilitation von Frauen in Deutschland. Göttingen 1974. Christiane Mück, Karen Mühlenbein: Lehrstuhl-Management. Wie Hochschulen ihre Lehrstühle erfolgreich weiterentwickeln und vermarkten können. VDM Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-86550-023-4 In Österreich ist zwischen Professoren mit Beamtenstatus und Professoren ohne Beamtenstatus (= vertraglich gebundene Angestellte, Vertragsprofessoren) zu unterscheiden. Univ.-Prof. im Beamtenstatus haben abhängig von ihrer Dienstzeit und ohne diverse Zulagen ein gesetzlich vorgeschriebenes Bruttojahresgehalt zwischen 47.986 Euro und 89.515 Euro bzw. mit Dienstalterzulage 99.385 Euro, während Univ.-Prof. ohne Beamtenstatus mit ihrer Universität ein Bruttojahresgehalt zwischen 53.075 Euro und 159.225 Euro frei ausverhandeln können. Die Gehälter außerordentlicher Universitätsprofessoren liegen zwischen 42.658 Euro und 80.188 Euro brutto pro Jahr, jene von Assistenzprofessoren zwischen 29.142 Euro und 65.188 Euro.[52] Seit Inkrafttreten des Kollektivvertrages zum 1. Oktober 2009 beträgt für dem Kollektivvertrag unterliegende Universitätsprofessoren das Mindestjahresgehalt abhängig von ihrer Dienstzeit zwischen 61.650 Euro brutto und 86.288 Euro brutto, für assoziierte Professoren mindestens zwischen 58.570 Euro und 83.209 Euro brutto pro Jahr, für Assistenzprofessoren 46.252 Euro brutto pro Jahr (Werte 2010).[53]

Professor - Wikipedi

Gibt es wirklich auch eine Professur ohne Promotion

  1. An Stelle der Habilitationsschrift können meist auch eine Anzahl von Fachpublikationen mit dem einer Habilitationsschrift entsprechenden wissenschaftlichen Gewicht angenommen werden (kumulative Habilitation). In den meisten Fächern ist aber die Einreichung einer Monographie die Regel.
  2. 2002 eingeführt, um dem wissenschaftlichen Nachwuchs früher und ohne Habilitation zu einer Professur zu verhelfen, hat sich das Modell nicht bewährt
  3. In der Zeit von Martin Luther beispielsweise, als die Theologie noch die bestimmende Disziplin an den Universitäten war, verteidigte man seine Doktorthesen mit der Disputation und wurde dann Doctor theologiae. Seine Thesen hängte man in den benachbarten Universitätsstädten aus. Dieses sogenannte schwarze Brett war die Einladung zu den Disputationen. Wer kommen wollte, kam hinzu, wobei immer einer besonders geladen war, um mit dem Kandidaten kritisch zu disputieren. Diese Disputationen wurden auch meistens veröffentlicht, jedoch nicht vom Kandidaten, sondern vom Prüfer.

..und alles in allem ist das alles wieder völlig von der Uni/FH/BA abhängig und auch von Fach zu Fach verschieden... Man kann wohl bestenfalls eine Liste zusammenstellen, welche Faktoren eine Berufung positiv beeinflussen können: Hierzu zählen die schon genannten wie Lehraufträge, Evaluationen, Kontakte aber auch Auslandslehrerfahrung, Veröffentlichungen, Forschungsgebiet (und ob § 99 UG Abgekürztes Berufungsverfahren für Universitätsprofessorinnen und Universitätsprofessoren - Universitätsgesetz 2002 - Gesetz, Kommentar und Diskussionsbeiträge - JUSLINE Österreic

Habilitation ohne Doppel-Prädikat? Post by ckd » Friday 2. February 2007, 20:52 Ernste Frage: Wie häufig kommt sowas vor?. An der Universität Heidelberg gibt es verschiedene Karrierepfade auf dem Weg zur Professur: Habilitation, Nachwuchsgruppenleitung, Juniorprofessur (ohne Tenure) sowie seit 2018 die Tenure-Track-Professur in der Besoldungsgruppe W1. Im Tenure-Track-Modell ist die zeitgerechte Verfügbarkeit einer regulären W3-Stelle abgesichert und die.

W3-Professur (ohne Leitungsfunktion) für Molekulare Onkologie Referenzcode: 108895 zu besetzen. Die Medizinische Fakultät hat als Erweiterung des englischsprachigen Masterstudien-gangs Molekulare Medizin die Spezialisierung Molekulare Onkologie! etabliert. In diesem Kontext wird eine W3-Professur (oL) eingerichtet. Die Professur soll dies Eine Habilitation oder habilitationsgleiche Leis- • Sie können sich mit allen Sie interessierenden Fragen ohne weiteres an das betreffende Dekanat, - Auf dem Weg zur Professur an einer Fachhochschule/ Hochschule für angewandte Wissenschaften. 4. Schritt: Inhaltliche Diskussion. Welche Aufgaben verfolgt eine Berufungskommission und wie muss diese dabei vorgehen? Die wichtigsten Informationen im Überblick.

hungswissenschaften) war die Berufung ohne Habilitation verbreitet. Etwa zehn Prozent der Promovierten in Deutschland habilitieren. Prof. Dr. Barbara M. Kehm Internationales Zentrum für Hochschul- forschung, Kassel DIE BEruFLIcHEN PErSPEKTIvEN voN NAcHwucHSwISSENScHAFTLEr/INNEN Der Königsweg und andere wege zur Professur W2-Professur für Zellbiologie neurodegenerativer Erkrankungen (mit Tenure-Track auf W3) zu besetzen. Die zu berufende Persönlichkeit (m/w/d) soll das Fachgebiet in Forschung, Lehre und gegebenenfalls Krankenversorgung vertreten

Wie wird man eigentlich Professor? - ingenieur

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Professorentitel ohne Habilitation - wer-weiss-was

PraxistippsHaushalt & WohnenVerwandte ThemenWissenArbeitErklärungStudiumBerufAusbildungLehreWie wird man Professor? Einfach erklärt 07.09.2018 05:38 | von Nicole Hery-Moßmann Jeder kennt den Beruf Professor, aber kaum jemand weiß, wie man eigentlich Professor wird. Wir erklären einfach und leicht verständlich, wie die Karriere des Professors aussieht. Junior-Professur in Deutschland • Eingeführt 2002; Qualifikationsweg zur Professur ohne Notwendigkeit der Habilitation • Ursprüngliches Ziel: 6.000 Juniorprofessuren bis 2010; tatsächlich 2012: 1.439 (Habilitationen: 1.646) • Grad der Unabhängigkeit wie auch Ausstattuung sehr variabel; nur Minderheit der Juniorprofessuren mit Tenure Trac

Video: Mangel an FH-Professoren - Fachhochschulen besetzen keine

Der Weg zur Professur - Research in German

Gastprofessuren für Lehre und/oder Forschung sind ein bis zwei Jahre befristet – Letzteres für Forschung. Ziel ist die zeitweilige Gewinnung herausragender Wissenschaftler (oder herausragende Personen des öffentlichen Lebens) von ausserhalb für die jeweilige Universität. Einige Gastprofessuren sind gestiftet und werden regelmässig besetzt – benannt nach dem ursprünglichen Inhaber, dessen Tradition fortgesetzt werden soll oder dem Stifter. In der Regel ist die Person an einer anderen Universität Inhaber einer Professur.[28] Das Land Hessen hat 2016 die Juniorprofessur durch die Qualifikationsprofessur ersetzt, sowie die Professur mit Entwicklungszusage eingeführt.[33] Eine Vertretungsprofessur wird für eine befristete Zeit vergeben, bis diese Stelle endgültig besetzt wird. Worin liegen die Unterschiede zur regulären Professur? Vor der Novellierung des Hochschulrahmengesetzes 1976 nannte man einen Lehrstuhlinhaber Ordinarius oder ordentlichen Professor. Hiermit war das Recht verbunden, nach dem Eintritt ins Rentenalter als Emeritus mit bestimmten Privilegien und einem eigenen Etat zu wirken. Professoren, die vor 1976 auf solche Stellen erstberufen wurden, dürfen daher noch Emeriti werden; später berufene sind ohne Wahlmöglichkeit Professoren im Ruhestand. In Baden-Württemberg dürfen Professoren an Universitäten, die noch vor Aufhebung des Universitätsgesetzes 2005 in die Besoldungsgruppe C 4 eingruppiert wurden, weiterhin auch offiziell den Titel Ordinarius führen.[5] Besondere Rechte sind damit aber nicht mehr verbunden. Dies bedeutete aber nicht die Verfassungswidrigkeit der Juniorprofessur, sondern stellte lediglich den Gesetzgebungsspielraum des Bundes in Bildungsangelegenheiten klar.[22] Die Verfassungsklage beruhte auf der verfassungsrechtlich bedingten Zuständigkeitsverteilung in Deutschland, nach der den Bundesländern die Kulturhoheit zukommt und dem Bund nur eine Rahmengesetzgebungszuständigkeit im Bildungsbereich. Das Bundesverfassungsgericht stellte die Grundgesetzwidrigkeit eines bundesgesetzlichen Zwangs zur Abschaffung der Habilitation zugunsten der Einführung der Juniorprofessur fest und erklärte ihn für nichtig.

Juniorprofessur: Lehrstuhl ohne Habilitation

Die Habilitation als Nachweis der Qualifikation für selbstständige Forschung und Lehre und Grundlage für die Berufung auf eine Professur wurde oft kritisiert Das Forschungszentrum DESY zählt zu den weltweit führenden Beschleunigerzentren. Hier entschlüsseln Forscherinnen und Forscher die Materie und den Nanokosmos in seiner ganzen Vielfalt. Professoren und Juniorprofessoren bekommen ihr Gehalt nach der W-Besoldung. Zum Grundgehalt kommen Leistungsbezüge, die es geschickt auszuhandeln gilt. Der Bewerber reicht einen schriftlichen Antrag auf Zulassung zur Habilitation unter Angabe des Fachs oder Fachgebiets, für welches er die Lehrbefähigung erlangen will, (Habilitationsgesuch) beim Dekan der zuständigen Fakultät der gewählten Universität ein. Dem Habilitationsgesuch sind üblicherweise beizufügen:

Das Fräulein Doktor Privatdozent – Laura Hezner, die ersteSchriftenreihe der Professur für Straßenbau — ProfessurUni Trier: Rechtswissenschaft - Professur

Professur in Deutschland finden: Was es für Postdocs an

Notwendige Cookies stellen Grundfunktionen unserer Webseite zur Verfügung. Ohne diese Cookies können Sie z.B. keine Shopfunktionen oder Logins nutzen. Die Webseite wird also ohne diese Cookies nicht richtig funktionieren Universitätsprofessor (Univ.-Prof.) ist eine Amtsbezeichnung für beamtete Hochschullehrer an Universitäten in mehreren Bundesländern. Sie werden seit 2005 in die Besoldungsgruppen W 2 oder W 3 eingestuft. In einigen Ländern wird diese Bezeichnung nicht mehr für neu eingestellte Professoren verwendet. In Baden-Württemberg kann diese Bezeichnung beispielsweise nur noch auf Antrag von solchen Professoren geführt werden, die sie bereits vor dem Jahr 2000 trugen.[4] Vor 2004/2005 (die Einführung der Besoldungsordnung W erfolgte in den Ländern zu unterschiedlichen Zeiten) eingestellte Professoren wurden in die Besoldungsgruppen C 3 und C 4, in einigen Ausnahmefällen auch C 2 eingestuft. Ein Professor der Besoldungsgruppe W 3 beziehungsweise C 4 (im älteren Sprachgebrauch und in Bayern auch heute noch im Gesetz als Ordinarius bezeichnet) ist meistens Lehrstuhlinhaber; er verfügt dann im Haushaltsplan über eine oder mehrere Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter, ein höheres Gehalt und einen größeren Etat.

Berufsbild Wissenschaftlicher Referent - academics

FAQ: Juniorprofessur und/oder Habilitation? - Forschung

Dem Habilitationsgesuch kann ein Vorschlag über bis zu drei mögliche Gutachter beigefügt werden. Der Vorschlag begründet keinen Anspruch auf Berücksichtigung. Unterlagen sind in schriftlicher Form einzureichen und müssen vom Bewerber unterschriftlich autorisiert oder amtlich beglaubigt sein. Die Zahl der erforderlichen Gutachten schwankt, aber es sind überall mindestens drei erforderlich, darunter mindestens ein externer. Das Gutachten stellt 32 Prozent Übereinstimmung von Dissertation und Habilitation fest - Paraphrasen wurden dabei noch gar nicht geprüft -, ohne dass auch nur darauf hingewiesen worden wäre. Die Habilitation in Frankreich Jochen Fröhlich Motivation In der Diskussion um die Habilitation, die gegenwärtig in Deutschland geführt wird, trifft man die qualification für eine Professur auch ohne HDR erteilt werden, wenn wissenschaftliche Kompetenz und eine mindestens zehnjährige Industrietätigkeit nachgewiesen werden. Viel

Fragen und Antworten zu Habilitation und Professur - Artikel bei academics.de Internationale Regelungen zur Habilitation - Artikel bei academics.de Müller, Mirjam (2014, zweite Auflage 2017): Promotion - Postdoc - Professur Professur (W3 oder W2 mit Tenure Track auf W3) in Theoretischer Physik - Quantenfeldtheorie (Nachfolge Prof. Dr. Andreas Wipf) zu besetzen. Die Professur soll im Bereich moderner Methoden für Quantenfeldtheorien sowie deren Anwendung in der Elementarteilchen- oder Vielteilchenphysik einen international sichtbaren Forschungsschwerpunkt etablieren

Seniorprofessuren (englisch (distinguished) senior professorships) werden zunehmend auch in Deutschland vergeben und je nach Bundesland etwas unterschiedlich konzipiert. Es kann entweder primär die Ehrung und Förderung der Forschung im Vordergrund stehen oder aber die Abhaltung von Lehrveranstaltungen und Klausuren in einer Zwischenphase bis zur Neuberufung des Nachfolgers oder auch von Veranstaltungen und (Rest-)Kandidatenbetreuung in einem Fachgebiet, für das keine unmittelbare Nachfolgeprofessur mehr vorgesehen ist. Der Eintritt in eine Seniorprofessur kann, je nach Bundesland oder Universität unterschiedlich, unter Umständen schon vor Erreichen der regulären Pensionsgrenze erfolgen, am häufigsten allerdings zum Zeitpunkt des Erreichens der regulären Pensionsgrenze; er kann aber unter Umständen auch danach noch erfolgen. Jahrhunderts in den meisten Fächern Regelvoraussetzung für die Berufung zur Professur. Mit der 2002 in Deutschland eingeführten Juniorprofessur ist die Möglichkeit, ohne Habilitation zum Professor bzw. zur Professorin an einer Universität berufen zu werden, erweitert worden. Dieser Qualifikationsweg konkurriert mit der Habilitation In Deutschland sind die Einstellungsvoraussetzungen sowie die dienstrechtlichen Verpflichtungen der Professoren im Hochschulrahmengesetz (HRG) und in den Landeshochschulgesetzen geregelt. In Bayern gibt es zudem ein eigenes Hochschulpersonalgesetz. Durch die Habilitation soll der Bewerber seine besondere Befähigung zu selbstständiger wissenschaftlicher Forschung und Lehre in der ganzen Breite seines Fachs nachweisen. Mit der Habilitation wird der Nachweis der Lehrbefähigung (facultas docendi) erbracht; dies ist die Voraussetzung für die Erteilung der Lehrbefugnis als venia legendi. Die Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen sind eine in Deutschland übliche Voraussetzung für die Berufung als Universitätsprofessor. Das erfolgreiche Absolvieren einer Juniorprofessur ist dem seit einiger Zeit de jure gleichgestellt; in der Praxis schwankt die Handhabung stark von Fach zu Fach. Wie im Deutschen Reich bis 1918 und darüber hinaus in Baden und in Bayern wird in einigen Ländern Europas (z. B. in Österreich, Frankreich, Italien, Polen, der Slowakei, Slowenien, Spanien und Tschechien) auch ein ernannter Lehrer an einer höheren Schule (österr. meist fälschlich noch „Mittelschule“) als Professor bezeichnet. Deswegen wird in Österreich in Abgrenzung dazu die Bezeichnung Universitätsprofessor (Univ.-Prof.) oder Professor an einer Fachhochschule (FH-Prof.), früher auch Hochschulprofessor, verwendet. In Österreich kann der Bundespräsident Personen ohne Studientitel, die sich auf dem Gebiet von Kunst oder Wissenschaft verdient gemacht haben, den Titel Professor verleihen. Auch in Deutschland verleihen einzelne Bundesländer mitunter diesen Ehrentitel. Österreich und Deutschland kennen noch weitere, die Transparenz erschwerende Titelformen, wie jene des außerordentlichen Universitätsprofessors (siehe unten), des Juniorprofessors und außerplanmäßigen Professors. Zudem tragen seit der Umbenennung der österreichischen Kunsthochschulen in Kunstuniversitäten durch das Universitätsgesetz 2002 auch die vormaligen Kunsthochschulprofessoren nun die Bezeichnung „Universitätsprofessor“. Titularprofessor ist in Österreich ein verliehener Titel ohne Anspruch auf eine Anstellung, in der Schweiz ist damit ebenso kein Anspruch auf einen Lehrstuhl verbunden.

Weder der Berufstitel „Professor“ noch der „Professor“ an einer höheren Schule hat einen Bezug zur Tätigkeit an einer Universität oder sonstigen Hochschule. Dies ist der Grund, warum an den österreichischen Universitäten – im Unterschied zu Deutschland oder der Schweiz – in aller Regel der Langtitel „Univ.-Prof.“ (statt nur „Prof.“) geführt wird. Es gleicht für Wissenschaftler einem Glücksspiel, eine Professorenstelle zu bekommen. Viele merken erst mit Mitte 40, dass die Uni-Karriere vorbei ist. Die Alternative lautet: Fachhochschulprof.

Die Gesamtzahl der Professoren hat sich von 37.965 im Jahr 2003 auf 46.835 im Jahr 2016 und damit in 13 Jahren um etwa 23 % erhöht:[2] In Liechtenstein, dessen staatliche Universität seit 2011/12 Teil des schweizerischen Universitätssystems ist, wird der Extraordinarius Assoziierter Professor genannt. Professor ist in der Regel die Amts-und Berufsbezeichnung oder der akademische Titel des Inhabers einer Professur. Anders als etwa beim Doktorgrad handelt es sich nicht um einen akademischen Grad.. Professur (von lateinisch profiteri ‚bekennen' in der Bedeutung sich öffentlich als Lehrer zu erkennen geben) bezeichnet im deutschen Sprachraum primär eine Funktion im Lehrkörper einer. Mit der Novellierung des sächsischen Berufsakademiegesetzes im Jahr 2017 werden angestellte Professoren an der Berufsakademie Sachsen je nach Aufgabenfeld nach TV-L Besoldungsgruppen 14 und 15 eingestellt und bezahlt. Bisher werden sie als hauptberufliche Dozenten (TV-L 14/15) oder nebenberufliche Dozenten (nach Lehraufträgen bezahlt) berufen und können nach frühestens drei Jahren besonderer Profilierung in Lehre und gegebenenfalls auch Forschung den Titel Professor oder Honorarprofessor verliehen bekommen. Juniorprofessor (Jun.-Prof.) ist eine Dienstbezeichnung für Nachwuchswissenschaftler, die sich zur Berufung auf eine unbefristete Professur qualifizieren. Grundsätzliches Vorbild der neuen Qualifikationsstelle ist der amerikanische assistant professor mit einem hohen Maß an Selbstständigkeit bei der Akquisition von Forschungsmitteln und einer großen Unabhängigkeit in der Lehre. Allerdings gilt in Deutschland eine gesetzliche Befristungsregelung, wobei vielfach noch der sogenannte tenure track fehlt, der (nach erfolgreicher Evaluation) grundsätzlich eine Weiterbeschäftigung des Wissenschaftlers möglich machen soll. Juniorprofessuren wurden im Jahre 2002 durch eine Änderung im Hochschulrahmengesetz eingeführt und anschließend in allen Landeshochschulgesetzen umgesetzt. Sie beinhalten eine auf sechs Jahre befristete Anstellung in einem Beamten- oder Angestelltenverhältnis. Es ist bundesweit nicht einheitlich geregelt, welchen Titel ein Juniorprofessor führen soll und ob ihm das Promotionsrecht zuerkannt wird.

Schwerer Weg zum Professor - WEL

An Fachhochschulen ist die Bezeichnung Professor zumeist ein Ehrentitel für Hochschullehrer mit hervorragendem Leistungsausweis. Die Amtsbezeichnung ist Dozent. Dozenten können hauptamtlich (Pensum > 50 %) oder nebenamtlich (Pensum < 50 %) beschäftigt sein. Die Verleihung an den Fachhochschulen basiert auf kantonaler Gesetzgebung; es gibt keine schweizweit einheitliche Regelung. Voraussetzungen für eine Verleihung sind zumeist ein Pensum von mindestens 50 %, der Nachweis einer hochschuldidaktischen Befähigung, mehrjährige Berufserfahrung sowie entsprechendes Engagement in Lehre und/oder Forschung. Ausnahmen werden restriktiv gehandhabt.[29][30] Juniorprofessuren sind wie zuvor Hochschulassistentenstellen (C 1) auf zunächst drei und – nach positiver Zwischenevaluation – insgesamt sechs Jahre befristet. Befristete Verlängerungen auf derselben Stelle sind nur in Ausnahmefällen möglich, befristete Weiterbeschäftigungen auf einer anderen Stelle ebenfalls, da mit der Einführung der Besoldungsordnung W die Personalkategorie der Hochschuldozenten (C 2) abgeschafft und eine Befristungshöchstdauer von 12 Jahren eingeführt wurde (15 Jahre in der Medizin). Solche Ausnahmen sind zum Beispiel eine Stelle als akademischer Oberrat auf Zeit in Baden-Württemberg und drittmittelfinanzierte Stellen,[39] zum Beispiel eine Heisenberg-Professur der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Generell soll aber nicht Nachwuchswissenschaftlern der Zugang auf Professuren versperrt oder verzögert werden. Daher bekommt der Seniorprofessor auch kein reguläres Gehalt, sondern das hierfür vorgesehene nebenberufliche Einkommen orientiert sich bei voller Verpflichtung (z. B. für eine Seniorprofessur mit 8-stündiger Lehrverpflichtung) ungefähr nach der Differenz zwischen Pensionshöhe und vorhergehendem regulärem Einkommen und ist bei geringerer Verpflichtung entsprechend niedriger (Modell an der Universität Frankfurt am Main). Wie weit im Falle dieser primär mit Lehre beauftragten Seniorprofessuren weiterhin Forschung möglich ist, ist (falls Raum- und Gerätebedarf besteht) mit der jeweiligen Einrichtung auszumachen. Seniorprofessuren können an bisherige Professuren der eigenen Universität ausgesprochen werden (was der häufigste Fall ist) oder aber an solche von außerhalb. Typischerweise werden sie, wiederum abhängig von Bundesland und Universität bzw. speziellem Förderprogramm, für ein bis fünf Jahre an ein und dieselbe Person ausgesprochen.

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Fachhochschulen: Als Professorin umworben - Wissen

Wie die ehemaligen habilitierenden Hochschulassistenten werden Juniorprofessoren zunächst für drei Jahre ernannt. Die Zwischenevaluation der Juniorprofessoren im Laufe des dritten Jahres wird mitunter als zu früh kritisiert.[56] Insbesondere Forschungsprojekte von Naturwissenschaftlern und Ingenieuren, welche einen umfangreichen Laboraufbau benötigen, könnten im Verlauf des dritten Jahres noch nicht aussagekräftig evaluiert werden, da die Ergebnisse zu diesem Zeitpunkt oft noch nicht publiziert sind; für diese Gruppe von Wissenschaftlern sei auch die finanzielle Ausstattung meist zu gering. Die Habilitationsschrift muss in Deutschland im Gegensatz zur Dissertation in der Regel nicht auf reguläre Weise (d. h. meist in einem Verlag oder in der Publikationsreihe eines Hochschulinstituts) publiziert werden, um das Verfahren abzuschließen. Sie muss aber mehrere formale und inhaltliche Erfordernisse erfüllen und den Standards einer wissenschaftlichen Monographie entsprechen. Die wesentlichen Aspekte sind gesetzlich geregelt, wozu de facto noch die speziellen Usancen des jeweiligen Fachgebietes kommen. Viele deutsche Habilitationsordnungen schreiben vor, dass mindestens eine oder zwei der schriftlichen Stellungnahmen, die zu der Arbeit eingefordert werden, von externen Gutachtern verfasst werden. Ohne Abstufungen innerhalb der Besoldungsgruppe bezahlt Baden-Württemberg seine Professoren mit einer W2-Besoldung von 6.181,58 Euro am besten. Die höchste Besoldung nach W2 liegt also etwas über 24 Prozent höher, als das niedrigste W2-Professur-Gehalt Nachdem die mit absoluter CDU- bzw. CSU-Mehrheit geführten Freistaaten Thüringen, Bayern und Sachsen ein Verfahren der abstrakten Normenkontrolle beantragt hatten, erklärte der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts am 27. Juli 2004 mit einer 5:3-Mehrheitsentscheidung[21] das vom Bund verabschiedete Hochschulrahmengesetz vom 16. Februar 2002 wegen Überschreitung der Rahmengesetzgebungskompetenz des Bundes mit Artikel 70, Artikel 75 in Verbindung mit Artikel 72 Absatz 2 des Grundgesetzes für unvereinbar und nichtig. Die Habilitation wird erst nach eingehender Beurteilung des Habilitanden durch eine Habilitationskommission erteilt. Sie ist die höchste akademische Prüfung, in der herausragende Leistungen in wissenschaftlicher Forschung und Lehre nachzuweisen sind. Voraussetzungen sind in der Regel:

Die Habilitation ist die höchstrangige Hochschulprüfung in Deutschland, Österreich, Frankreich, Liechtenstein, der Schweiz und einigen osteuropäischen Ländern, mit der im Rahmen eines akademischen Prüfungsverfahrens die Lehrbefähigung (lateinisch facultas docendi) in einem wissenschaftlichen Fach festgestellt wird. Die Anerkennung der Lehrbefähigung bildet die Voraussetzung für die Erteilung der Lehrberechtigung, die auch Lehrerlaubnis, Lehrbefugnis oder venia legendi (aus dem Lateinischen für „Erlaubnis vorzulesen“ [= Vorlesungen zu halten, d. h. zu lehren]) genannt wird. Im Unterschied zur Lehrbefähigung ist sie oftmals an die Einhaltung regelmäßiger Lehrverpflichtungen gebunden (Titellehre). Mit der Habilitation soll geprüft werden, ob der Wissenschaftler sein Fach in voller Breite in Forschung und Lehre vertreten kann. Im Bundes-Gleichbehandlungsgesetz (B-GlBG) ist in Bezug auf Ausschreibungen öffentlicher Dienststellen unter § 7.(3) gefordert, dass unbeschadet der Formulierung, „dass sie Frauen und Männer gleichermaßen betreffen“ (Abs. 2) die Ausschreibung jedoch den Hinweis zu enthalten hat, „dass Bewerbungen von Frauen für Arbeitsplätze einer bestimmten Verwendung (Einstufung) oder für eine bestimmte Funktion besonders erwünscht sind, wenn der Anteil der Frauen im Wirkungsbereich der jeweiligen Dienstbehörde in einer solchen Verwendung oder Funktion unter 50 % liegt“ (Unterrepräsentation nach § 11 Abs. 2) oder Fördermaßnahmen im Sinne des Frauenförderungsgebot (§ 11) angebracht sind. Eine Bevorzugung von Frauen in öffentlichen Ämtern – ungeachtet der allgemeinen geforderten Gleichbehandlung – solange die Frauenquote nicht erreicht ist, schreibt der Gesetzgeber vor. In Bundesländern, in denen es diesen Unterschied gibt, gehören Professoren ohne Lehrstuhl meist zur Besoldungsgruppe W 2 beziehungsweise C 3 (im älteren Sprachgebrauch bzw. in Bayern auch heute noch im Gesetz als Extraordinarien oder außerordentliche (a.o.) Professoren bezeichnet), verfügen über deutlich weniger oder gar keine Mitarbeiterstellen und haben auch sonst geringere reguläre Haushaltsmittel. Diese Professuren stellen aber dennoch vollwertige, reguläre und im Etat meist dauerhaft vorgesehene Stellen dar; in Hinblick auf Einstellungsvoraussetzungen und Berufungsverfahren unterscheiden sich W2-Professoren nicht von Lehrstuhlinhabern, sondern sind Hochschullehrer mit allen Rechten und Pflichten. Sie dürfen daher nicht mit außerplanmäßigen Professoren (s. u.) verwechselt werden. In einigen deutschen Ländern (etwa Baden-Württemberg) werden seit 2005 auch die meisten Professoren ohne Lehrstuhl nach W 3 besoldet („ohne Leitungsfunktion“).

Nach § 42 des Hochschulrahmengesetzes gehören Juniorprofessoren im Gegensatz zu Habilitanden hochschulrechtlich wie die Professoren zur Gruppe der Hochschullehrer. Sie sind uneingeschränkt promotionsberechtigt und haben alle Rechte und Pflichten eines Lebenszeitprofessors. Vielleicht wegen des „Junior“-Zusatzes und der unzureichend geregelten Amtsbezeichnung sind ältere Kollegen trotzdem manchmal der Meinung, dass es sich rechtlich nicht um vollwertige Hochschullehrer handele, und stufen so Juniorprofessoren zum Beispiel bei der Besetzung von Entscheidungsgremien entgegen gesetzlicher Regelungen ebenso wie die (fachlich tatsächlich allerdings auch gleich qualifizierten) Habilitanden als Vertreter des Mittelbaus ein. Um die volle Zugehörigkeit zur Hochschullehrergruppe zu unterstreichen, wurde vorgeschlagen, die Juniorprofessur in W1-Professur umzubenennen. Die Ungereimtheit, dass (habilitierte) Privatdozenten oder außerplanmäßige Professoren ggf. geringere Befugnisse als Juniorprofessoren haben, weil erstere nicht laut jedem Landeshochschulgesetz unbedingt zur Professorengruppe gehören, obwohl sie fachlich höher qualifiziert sind, ist eine Folge des ursprünglich nicht geplanten Überlebens der Habilitation neben der Juniorprofessur und führt mitunter zu Konflikten. Aber auch ohne Habilitation - selbst ohne Promotion - ist eine Ernennung zum außerordentlichen Professor möglich, wenn die Lebensleistung dies rechtfertigt. Mit einer außerordentlichen Professur sind immer Verpflichtungen in der Forschung und der Lehre verbunden. Außerordentliche Professoren tragen in erheblichem Umfang zum Wissenstransfer. Logopädie (Promotion, Habilitation oder der Habilitation vergleichbare wissenschaftliche Leistungen), sowie mehrjährige Erfahrung in Krankenversorgung, Forschung und Lehre. Die Professur wird im Rahmen eines befristeten privatrechtlichen Dienstverhältnisses übertragen. Bei einem Einzelfall auch ohne erneute Ausschreibung vorgesehen Der Titel wird heutzutage – selten – auch für besondere wissenschaftliche, künstlerische oder politische Verdienste (vor allem in Österreich, siehe den Artikel „Berufstitel“) verliehen, unabhängig von einer üblichen akademischen Karriere. Ein Professor h. c. hat keine Lehrverpflichtung. Eine weitere gebräuchliche Schreibform des Professor h. c. im deutschen Sprachraum ist auch „Professor E. h. (Ehrenhalber)“. TitularprofessorInnen auch ohne Habilitation. In vielen Ländern ist der Stellenwert der Habilitation in der heutigen Form als Grundlage für eine Professur deutlich gesunken. In Zukunft soll eine Promotion, verbunden mit einem wissenschaftlichen Leistungsausweis, genügen

Velbrück Wissenschaft

Johannsen, K. Prüfung und Bewertung des Verbundzustandes von Asphaltbefestigungen. Dissertation 201 Ziel der Habilitation (1) Ziel des Habilitationsverfahrens ist es, besonders qualifizierten Nachwuchswis-senschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit zu geben, sich für die Berufung auf eine Professur zu qualifizieren und zu diesem Zweck selbständig Aufgaben in Forschung und Lehre wahrzunehmen

Die Aufgaben der Juniorprofessoren an Hochschulen unterscheiden sich nicht wesentlich von denen anderer Professoren. Sie bestehen hauptsächlich in der eigenverantwortlichen Durchführung von universitärer Forschung und Lehre im Sinne des humboldtschen Bildungsideals. Bei der Juniorprofessur handelt es sich jedoch um eine befristete Qualifikationsstelle, mit geringerem Gehalt, geringerer Ausstattung und geringerer Lehrverpflichtung. Die Lehrverpflichtung wird durch Landesverordnungen festgesetzt und beträgt normalerweise vier bis fünf Semesterwochenstunden bei Juniorprofessoren statt acht bis neun wie bei anderen Professoren. Die Leiter einiger Bundesbehörden und Museen tragen die Amtsbezeichnungen „Direktor und Professor“, „Präsident und Professor“ bzw. „Museumsdirektor und Professor“. Siehe Direktor und Professor. In der Regel ist damit eine der obengenannten Professuren verbunden. Honorarprofessor: Professor ohne Habilitation, der durch seinen akademischen Einsatz eine Titularprofessur verliehen bekommt. Gastprofessor: Professor, der (zeitweise) auch an einer anderen Hochschule tätig ist. Vertretungsprofessor: Befristete Vertretung eines anderen Professor

Erlangen der Berufbarkeit. Die rechtlichen Einstellungsvoraussetzungen für Professuren sind in den Hochschulgesetzen der Länder geregelt. Die Hochschulgesetze finden Sie hier.Eine erste Orientierung bietet §44 des Hochschulrahmengesetzes.. Die konkreten Anforderungen ergeben sich aus den Stellenausschreibungen für eine Professur Beispiel 2 (Abschluss in einem grundständigen Studiengang, Promotion, Juniorprofessur, ordentliche Professur): Assistenzprofessoren (Abkürzung: Ass.-Prof.) sind bestimmte, in der Regel noch nicht habilitierte, Universitätslehrer. Seit Inkrafttreten des „Kollektivvertrags für die ArbeitnehmerInnen der Universitäten“ zwischen der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und dem Dachverband der Universitäten zum 1. Oktober 2009 (novelliert 2011)[19] werden damit Personen auf einer Post-Doc-Position bezeichnet, die mit der Universität eine Qualifizierungsvereinbarung (mit normalerweise vier Jahren Laufzeit) abgeschlossen haben (Laufbahnstelle oder tenure track). Bei Nichterreichen der Qualifikation (meist einer Habilitation sowie weiterer Leistungen) endet der Vertrag. Bei Erfüllen der Bedingungen wird der Assistenzprofessor zum assoziierten Professor und wird in ein unbefristetes Dienstverhältnis ohne Beamtenstatus übernommen. Als Assistenzprofessor ist man je nach Fach und Hochschule berechtigt, Prüfungen abzunehmen sowie Diplom- und Masterarbeiten zu betreuen.

Zunächst sind formale Voraussetzungen zu prüfen, zu denen unter anderem die persönliche Unbescholtenheit gehören kann. Professur (von lateinisch profiteri in der Bedeutung sich öffentlich als Lehrer zu erkennen geben) bezeichnet im deutschen Sprachraum primär eine Funktion im Lehrkörper einer Hochschule.. Professor oder Professorin ist die Amts-und Berufsbezeichnung des Inhabers einer Professur oder Dozentur. Die Bezeichnung ist kein akademischer Grad, anders als etwa der Doktorgrad

Das Landeshochschulrecht kann vorsehen, dass durch eine zweite positive Evaluation vor dem Ende seiner Dienstzeit der Juniorprofessor ohne öffentliche Ausschreibung auf eine Lebenszeitprofessur an derselben Hochschule übernommen werden kann, wenn vor Antritt der Juniorprofessur die Hochschule gewechselt wurde. Dieses als Tenure Track aus den USA bekannte Verfahren soll dazu beitragen, dass auch in Deutschland die wissenschaftliche Karriere planbarer wird. Um eine spezielle Form einer Drittmittelprofessur würde es sich bei der vorgeschlagenen Bundesprofessur[9] handeln, die nicht von den Ländern oder nichtstaatlichen Organen, sondern vom Bund finanziert und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an bestimmte Personen statt an bestimmte Hochschulen vergeben werden soll. Habilitation und Berufung auf eine Universitätsprofessur (klassisch) Berufung auf eine Universitätsprofessur von außen Habilitation, Privatdozentur und außerplanmäßige Professur (dornig) Entfristungsoption oder Befristung ohne Entfristungsoption (d.h. auslaufend

WWU Münster &gt; Religion & Politik &gt; Personen &gt; Bayertz

Beim US-Begriff des „Assistant Professor“ muss unterschieden werden zwischen Stellen mit oder ohne „tenure track“. Wenn es eine Stelle ohne „tenure track“ ist, entspricht der Assistant Professor am ehesten einem promovierten Universitätsassistenten in Österreich oder einem Juniorprofessor in Deutschland. Wenn es sich um eine Stelle mit „tenure track“ handelt, ist sie im Status etwas über dem deutschen Juniorprofessor anzusiedeln. Der Assistant Professor hat in der Regel seine eigenen Doktoranden sowie Mitarbeiter und besitzt auch Stimmrecht im Fakultätsrat. Im Vergleich zum deutschen Juniorprofessor hat er zudem ein höheres Maß an Selbstständigkeit bei der Akquisition von Forschungsmitteln und eine größere Unabhängigkeit in der Lehre. Verbeamtete Professoren werden dem höheren Dienst zugerechnet. Eine Besonderheit bei der Ernennung ist das Berufungsverfahren anstelle der ansonsten üblichen Laufbahnprüfungen. Die Ausstattung der Juniorprofessuren kann sich von Bundesland zu Bundesland, von Hochschule zu Hochschule, von Fachbereich zu Fachbereich und sogar innerhalb eines Fachbereichs erheblich unterscheiden: Es gibt verbeamtete Juniorprofessuren mit 100.000 Euro Anfangsausstattung, zwei Mitarbeiterstellen, Tenure Track, Professor-Titel auf Lebenszeit und tatsächlicher Unabhängigkeit, aber auch angestellte Juniorprofessuren ohne Anfangsausstattung, ohne Mitarbeiterstellen, ohne Tenure Track, ohne Professor-Titel und mit De-facto-Unterordnung an einem Lehrstuhl. Seit dem Ende der Anschubförderung am 31. Dezember 2004 werden häufig „nackte“ Juniorprofessuren ganz ohne Ausstattung und ohne Mitarbeiter ausgeschrieben: Bis auf das eigene Gehalt muss alles über Drittmittel finanziert werden. Die Juniorprofessur in Deutschland entspricht am ehesten der schweizerisch (-liechtensteinischen) Assistenzprofessur bzw. SNF-Förderungsprofessur, ist jedoch stärker als diese eine „Professur auf Probe“, da eine Entfristung in der Schweiz für Assistenzprofessuren anders als in Deutschland in der Regel möglich ist („tenure track“). Das US-amerikanische und kanadische System sieht in der Regel drei Stufen von Professuren im Tenure-Track-System vor:

Warning : Use of undefined constant right - assumed &#39;rightKarl Bühler: Sprache und Denken | Herbert von Halem Verlag

Der Vorteil: Ohne langwierige Habilitation und mit direkter Übernahmemöglichkeit. Juniorprofessoren/innen geben in der Regel vier Semesterwochenstunden und forschen hauptsächlich. Was man wissen muss: Promotion erforderlich und das Grundgehalt beginnt bei 3.400 Euro zeitlich befristete Professur zur Förderung junger promovierter Wissenschaftler (ohne die bislang für eine Professur erforderliche Habilitation) Alle Ergebnisse (2) Großes Wörterbuch der deutschen Sprach Außerhalb der Gender Studies gibt es nur wenige Untersuchungen, die historischer Natur sind (z. B. Schmeiser, 1994; Brezinka, 2000). Fest steht, dass die akademische Laufbahn mit dem Ziel, auf eine Professur berufen zu werden, für den wissenschaftlichen Nachwuchs im deutschsprachigen Raum – wie Max Weber schon 1917 in seinem Vortrag Wissenschaft als Beruf betont hat – in hohem Maße ein Wagnis bleibt. Schmeiser spricht treffend von einer „Risikopassage“, die nicht planbar ist. Welche Rolle bei einer Berufung einzelne Komponenten – wie fachliche Kompetenz, Publikationen/Zitation, Glück/Tagesform, Zusammensetzung der Berufungskommission und Kompetenz/Ambition der Mitglieder, Einbindung des Kandidaten in bestehende Netzwerke des wissenschaftlichen Umfelds, Präsenz auf einschlägigen Tagungen – spielen, ist empirisch nicht erforscht und bleibt so Gegenstand der Spekulation. Organisationsrechtlich gehören assoziierte Professoren – je nachdem, ob ihre Qualifizierungsvereinbarung vor oder nach dem 1. Oktober 2016 abgeschlossen wurde – entweder der Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiter im Forschungs- und Lehrbetrieb (dem Mittelbau) oder der Gruppe der Universitätsprofessoren an. Sie sind Letzteren aber jedenfalls in ihren kollektivvertraglichen Rechten und Pflichten weitgehend gleichgestellt.

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